Ihre diesjährige Konzertsaison eröffnete die Stadtkapelle am 13.5.2017 mit dem beliebten Frühjahrskonzert.
Für dieses Konzert hatten sich die Musiker um Stadtkapellmeister Dr. Heribert Kling etwas ganz besonderes vorgenommen. Sie versuchten sich – mit Erfolg – an der Quadratur des Kreises, indem sie für wirklich JEDEN Geschmack etwas bieten wollten. So wurde die Klassik nicht vernachlässigt, aber auch Filmmusik, Swing, Originalkompositionen und sogar Funk wurden dem Publikum dargeboten. Eine solche Vielfalt unterschiedlichster Stilrichtungen sucht ihresgleichen!

Eröffnet wurde das Konzert vom Nachwuchsorchester unter der Leitung von Oliver Eibl, der auch wieder mit seiner eigenen, verschmitzten Art durch das Konzertprogramm führte.
Die Aufregung der Nachwuchsmusiker legte sich rasch, denn sie hatten sich gut auf das Konzert vorbereitet.
Das Renaissance Festival von Tilman Susato sollte auf das diesjährige Schelmenspiel hinweisen.
Bei Fiesta! hatte Emely Absolon einen Solopart an der Klarinette. Auch Shut up and dance der Gruppe Walk the Moon und das bekannt Y.M.C.A. der Village People meisterte das Nachwuchsorchester gekonnt.

Nun war das Publikum gespannt, was das große Orchester nachlegen würde und wurde nicht enttäuscht.
Mit Viva la Musica, einem schwungvollen Marsch, eröffnete dieses den zweiten Konzertteil.
Gopak, eine Ballettmusik aus der Feder von Chatschaturjan folgte.
Mit den Walzerperlen wurde ein großes Medley weltbekannter Walzermelodien präsentiert.
Das letzte Stück vor der Pause, die Soundgiganten, entführten das Publikum in die Welt des Films der 1960er Jahre.

Nach der wohlverdienten Pause wurde mit Bandshop ein moderner Konzertmarsch präsentiert.
Gleich darauf folgte ein Klassiker, der (fast) bei keinem Neujahrskonzert fehlt: die Schnellpolka Auf Ferienreisen von Josef Strauß.
Vom Klassiker des 19. Jahrhunderts ging es weiter zu Klassikern der 1970er Jahre.
Hinter dem Titel Hands Up verbargen sich bekannte Disco-Hits dieser Zeit.
With a smile to the classics, eine Originalkomposition, lud zum Träumen ein.
Auf Lemon tree, bekannt durch die deutsche Pop-Rock-Gruppe Fools Garden, folgte DIE Herausforderung für ein Blasorchester: der Funk-Titel Uptown Funk.
Ausruhen war für die Musiker danach allerdings nicht angesagt, denn mit Live and let die aus dem gleichnamigen James Bond Film, folgte bereits die nächste Herausforderung.
Etwas ruhiger ging es bei der Euroswingparade zu, bei der bekannte Melodien aus ganz Europa zu einem Swing-Medley zusammengefasst waren.
Bei Adebars Reise, einer Originalkomposition von Markus Götz, wurde Wolfgang Vinson, der Solist am Euphonium, vom Moderator zum Oberstorch ernannt. Dies führte nicht nur bei den Musikern zu einiger Erheiterung …
Beendet wurde das Konzert mit einem Medley von weltbekannten Melodien aus Zeichentrickserien Bugs Bunny and friends.
Natürlich war dies nicht das endgültige Ende des Konzertprogramms, denn erst nach der Zugabe Rock Mi, bei der das Publikum mitstampfen und mitklatschen konnte, wurde das Orchester von der Bühne gelassen.

Von Klassik bis Funk

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