{"id":400,"date":"2011-10-19T19:02:43","date_gmt":"2011-10-19T17:02:43","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?page_id=400"},"modified":"2023-10-09T17:49:49","modified_gmt":"2023-10-09T15:49:49","slug":"der-verein","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stadtkapelle-bergen-enkheim.de\/?page_id=400","title":{"rendered":"Unser Verein"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Historisches<\/strong><\/h3>\n<p>Aus den ersten Jahren sind die vorhandenen Unterlagen alles andere als vollst&auml;ndig. Daher bleibt die Erstellung einer Chronologie ein Versuch, das wenige Vorhandene aneinander zu f&uuml;gen und Namen und Ereignisse in eine sinnvolle Folge zu bringen. Dieser Versuch wird l&uuml;ckenhaft bleiben.<br \/>\nDieser Artikel basiert zum Teil auf den Recherchen, die zum 100-j&auml;hrigen Jubil&auml;um in der Brosch&uuml;re &#8222;Streiflichter&#8220; zusammen gefasst sind, wie auch auf Gespr&auml;chen mit Wilhelm B&ouml;ff und Ernst Drageser, die viele der Bilder aus eigener Erfahrung kommentieren konnten.<\/p>\n<p>Die Stadtkapelle Bergen-Enkheim wurde am Montag, den 19. September 1881 unter der Bezeichnung<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Musikverein Bergen 1881<\/strong><\/p>\n<p>von 8 Musikern in der Gastst&auml;tte &#8222;Zum gr&uuml;nen Wald&#8220; gegr&uuml;ndet. Zum 50-j&auml;hrigen Jubil&auml;um des Vereins ehrte der damalige 1. Vorsitzende Jakob Spangenberg in einem Zeitungsbericht die Herren Steueraufseher Schneider, Wilhelm V&ouml;lp, Jakob V&ouml;lp, Jakob Buchenhorst, Joseph Weidner, Ludwig Schwalb, Wilhelm W&ouml;rner und Philipp Gerbig. Das nachfolgende Bild ist leider nicht datiert und k&ouml;nnte in etwa aus dem Jahr 1910 stammen &#8211; man beachte das Tischchen, das in einem weiteren Bild wieder auftaucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/gruender01-neu.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-661\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/gruender01-neu.jpg\" alt=\"gruender01-neu\" width=\"520\" height=\"650\"><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Vier der acht Gr&uuml;nder &#8211; von links Philipp Gerbig, Ludwig Schwalb, Wilhelm W&ouml;rner, Jakob V&ouml;lp<\/p>\n<p>Das Gr&uuml;ndungslokal bei Heinrich Deuring war 80 (!!) Jahre lang w&ouml;chentlicher Treffpunkt f&uuml;r junge M&auml;nner zum Musizieren. Der erste Dirigent des Vereins, Steueraufseher Schneider, &uuml;bte mit dem Orchester in den ersten Jahren ohne Noten, nur nach Geh&ouml;r. Milit&auml;rmusiker fanden nach Beendigung ihres Dienstes den Weg zum Verein und verbesserten dadurch die Qualit&auml;t des Klangk&ouml;rpers. Ab etwa 1889 wurden Noten gekauft (Originalrechnungen liegen vor) oder wenn notwendig, selbst geschrieben. In den 1960er Jahren zog der Musikverein dann in das damalige B&uuml;rgerhaus neben der Schelmenburg (heute ein Kindergarten). Noten und Instrumente wurden im recht feuchten Schelmenburgkeller gelagert. In den 1980er Jahren zog man nach Enkheim ins Volkshaus, konnte dort auf der B&uuml;hne proben und bezog drei kleine Archivr&auml;ume im Keller. Probe ist seit 1881 Donnerstags um 20:00 Uhr &#8230;<\/p>\n<p>Dirigent (von 1893-1918) Christian W. Becker war es zu verdanken, dass der Verein auch au&szlig;erhalb Bergen-Enkheims bekannt wurde. Es existiert noch eine kleine Sammlung an Korrespondenz angefangen im Jahre 1882 sowie ein Bild eines Umzugs etwa aus dem Jahr 1900, aufgenommen im oberen Teil der Triebstra&szlig;e in Enkheim.<\/p>\n<div align=\"left\">\n<table style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width:30%; border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff;\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/1897-wohltaetig2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/1897-wohltaetig2.jpg\" alt=\"Wohlt&auml;tigkeitskonzert\" style=\"max-width:100%;\"><\/a><\/td>\n<td style=\"vertical-align:middle; border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff;\">Ein sch&ouml;nes und gut erhaltenes Dokument aus dem Jahr 1897 ist die Einladung f&uuml;r ein &#8222;Wohlth&auml;tigkeits-Concert&#8220;, das einen Eindruck des damaligen Repertoires vermittelt und bei etwa 60 Minuten Spielzeit auf zwei Stunden Veranstaltungsdauer schlie&szlig;en l&auml;sst. Interessant, dass f&uuml;r dieses Konzert an jenem Sonntag (Mari&auml; Himmelfahrt) weder eine Uhrzeit noch ein Ort vermerkt ist. Entweder war also jedem Zuh&ouml;rer klar, wann und wo die Veranstaltung stattfand oder dies ist ein schlichter Handzettel mit dem Konzertprogramm, das bei dem Konzert selbst auslag. Die aufw&auml;ndige gedruckte Herstellung erstaunt heute.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff;\">\n<h4><strong>Fr&uuml;he Aktivit&auml;ten und Korrespondenz<\/strong><\/h4>\n<p>Aus den Jahren 1898 und 1900 gibt es Quittungen des Musikalienh&auml;ndlers L&uuml;decke aus Bismark in der Provinz Sachsen (<span style=\"color: #0000ff;\"><a title=\"Quittungen aus 18898 und 1900\" href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/?page_id=724\"><span style=\"color: #0000ff;\">Quittungen<\/span><\/a><\/span>), adressiert an Christian W. Becker, der die Kapelle bis 1914 leitete.<br \/>\nIn einigen Dokumenten wie auch auf nebenstehendem Stempel, der etwa aus dieser Zeit stammt, kommen mit der Schreibweise &#8222;Musickverein&#8220; Zweifel an der Rechtschreibung des Vereinsnamens. Eine interessante Variante! Aber wenn&#8217;s denn auf einem Stempel steht &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff;\" align=\"center\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/1897-musickverein-bergen1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-670\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/1897-musickverein-bergen1.jpg\" alt=\"1897-musickverein-bergen\" width=\"158\" height=\"94\"><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<div align=\"left\">\n<table style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff;\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1900-1A.jpg\"><center><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1900-1A.jpg\" alt=\"h1900-1A\" width=\"60%\"><\/a><br \/>Nach dem, was auf der R&uuml;ckseite des Bilds steht, ist dies definitiv die fr&uuml;heste erhaltene Fotografie, die einen Umzug in Enkheim darstellt.<br \/>\nEs geht ganz offenbar die Triebstra&szlig;e vom alten Schulplatz in Richtung S&uuml;den.<\/center><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><center><br \/>\n<a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1900-1B.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1900-1B.jpg\" alt=\"h1900-1B\"><\/a><br \/>\n<\/center>\n<\/div>\n<h4><strong>Gemeinsame Interessen<\/strong><\/h4>\n<p>Erst im Jahre 1911 zeigt sich der Verein auf einer Bildercollage. Die Fotografie im Zentrum aus dem Jahre 1909 mit dem Berger Hang l&auml;sst sich noch im Original im Heimatmuseum bestaunen.<br \/>\nNeben 20 Bl&auml;sern des Musikvereins pr&auml;sentiert sich ein Chor mit einigen S&auml;ngern, was darauf schlie&szlig;en l&auml;sst, dass zwei Vereine zu diesem Zeitpunkt zusammen geh&ouml;rten oder aber dem Musikverein eben auch S&auml;nger angeh&ouml;rten.<br \/>\nNeben dem in der Collage mehrfach verwendeten Tischchen, das bereits beim Gr&uuml;nderbild Verwendung fand, beachte man die gro&szlig;e Trommel. Sie taucht ebenfalls noch in einigen anderen Bildern auf und &#8211; ist bis heute in Gebrauch, auch wenn sie passend zu einem Schlagzeug mit einer Folie &uuml;berzogen wurde. Die Reifen haben leider auch das Zackenmuster verloren!<br \/>\nAus dieser Zeit existieren noch Kassenb&uuml;cher und handgeschriebene Marschb&uuml;cher.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/gruender02_g.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-744\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/gruender02_g.jpg\" alt=\"Kapelle 1911\" width=\"640\" height=\"530\"><\/a><\/p>\n<p>Erst k&uuml;rzlich fand sich ein <a title=\"Notizzettel aus dem Jahr 1914\" href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/?page_id=736\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #0000ff;\">Notizzettel<\/span><\/a> aus der Zeit nach dem Jahr 1914, auf dem Mitglieder namentlich aufgelistet sind. Er stammt wahrscheinlich von Jakob Spangenberg. Er scheint hier eine Anwesenheitsliste gefertigt zu haben &#8211; einige der Namen sind abgehakt. Indem diese Anwesenheitsliste die offensichtlichen Eintrittstermine der Anwesenden enth&auml;lt, ist er heute der einzige Beleg f&uuml;r das Gr&uuml;ndungsdatum unseres Vereins.<\/p>\n<p>Einige <span style=\"color: #0000ff;\"><a title=\"Zeitungsausschnitte\" href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/?page_id=842\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"color: #0000ff;\">Zeitungsausschnitte<\/span><\/a><\/span> sind die wenigen Belege f&uuml;r die Aktivit&auml;ten aus der Zeit.<\/p>\n<h4><strong>1. Weltkrieg<\/strong><\/h4>\n<p>W&auml;hrend des 1. Weltkrieges mussten die Probenarbeiten eingestellt werden. Die Musikkapelle &uuml;bernahm die Aufgaben einer Kriegervereinskapelle. Bei der Jahreshauptversammlung am 2. Januar 1916 beschlossen die Mitglieder einstimmig, den Kameraden an der Front wie zwei Jahre zuvor, ein kleines Weihnachtsgeschenk zukommen zu lassen. Aus der Vereinskasse bekam jeder Musiker f&uuml;nf Mark. Nach Feststellung im Mitgliedsverzeichnis betrug die Zahl der Teilnehmer 30.<\/p>\n<p>Christian W. Becker, Ludwig Schwalb und Ludwig G&ouml;tz war es zu verdanken, dass der Verein nicht auseinanderbrach. Nachdem der Krieg beendet war, fand die Kapelle zur alten St&auml;rke von 25 bis 30 Musikern zur&uuml;ck.<\/p>\n<h4><strong>Der Musikverein Bergen als Feuerwehrkapelle<\/strong><\/h4>\n<p>In den zwanziger Jahren wurde durch den Musikverein Bergen die Funktion der Feuerwehrkapelle wahrgenommen. Dies muss als Zweckgemeinschaft zwischen der damaligen Pflichtfeuerwehr, aus der sich 1924 die freiwillige Feuerwehr Bergen gr&uuml;ndete, und dem Musikverein verstanden werden. Die Pflichten einer Feuerwehrkapelle waren weitgehend repr&auml;sentativ, ansonsten waren die Feuerwehrfeste musikalisch zu begleiten. Ehrenmitglied Wilhelm B&ouml;ff berichtete noch in den 1990er Jahren, dass er Ende der 20er-Jahre bei Fahrten zum Einsatzort als Trompeter Signale zu spielen hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1920_Feuerwehrkapelle.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-751\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1920_Feuerwehrkapelle.jpg\" alt=\"Musikverein als Feuerwehrkapelle 1920\" width=\"640\" height=\"403\"><\/a><\/p>\n<h4><strong>Grundsteinlegung Volkshaus 1926<\/strong><\/h4>\n<p>Am 26. September 1926 lud die Sportvereinigung e.V. Enkheim zur Grundsteinlegung des Turnhallenneubaus (Volkshaus) ein. Auf dem Programm stand ein Festmarsch der Vereine zum Bauplatz mit anschlie&szlig;ender Grundsteinlegung. Danach gab es (Originaltext) &#8222;gesangliche, musikalische und sportliche Darbietungen bis zum Eintritt der Dunkelheit&#8220;. Musikalisch wurde die Veranstaltung vom Musikverein Vorw&auml;rts Fechenheim und dem Musikverein Bergen gestaltet. Drei Jahre sp&auml;ter, vom 15. bis 17. Juni 1929 fanden die Festlichkeiten zur Einweihung des Volkshauses statt. Auch hier wurde die Veranstaltung von beiden Musikkapellen musikalisch begleitet.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1928_Volkshaus_01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-754\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1928_Volkshaus_01.jpg\" alt=\"Volkshaus 1928\" width=\"640\" height=\"457\"><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Der Musikverein vor dem noch unverputzten Volkshaus.<br \/>\nAuff&auml;llig die Lyra, die noch heute existiert genau wie die linke gro&szlig;e Trommel.<br \/>\nVon den Musikern ist lediglich Heinrich Simon (Fl&ouml;te) namentlich bekannt.<\/p>\n<h4><strong>50-j&auml;hriges Bestehen<\/strong><\/h4>\n<p>1931 feierte der Verein sein 50j&auml;hriges Bestehen. Neben einem gro&szlig;en Jubil&auml;umskonzert am Sonntag, dem 12. Juli fand am darauf folgenden Samstag ein Festzug der hiesigen Vereine vom &#8222;Gasthaus der Erholung&#8220; zum Festplatz statt. Dort gab es musikalische und gesangliche Vortr&auml;ge, sportliche Auff&uuml;hrungen und zum Abschluss des Abends den gro&szlig;en Zapfenstreich mit freundlicher Unterst&uuml;tzung des Spielmannszugs des Turnverein Bergen. H&ouml;hepunkt der Feierlichkeiten war am n&auml;chsten Tag der gro&szlig;e Festzug durch Bergen-Enkheim und ein Massenkonzert mit etwa 110 Musikern unter Beteiligung von 11 Musikvereinen (z.B. Bad Vilbel, Bornheim, Eschersheim). Die Direktion des Konzertes &uuml;bernahm Ehrendirigent Christian W. Becker. Nachfolgend eine Aufnahme der Orchestermitglieder mit den bis heute erhaltenen Vereinsinsignien, den beiden Apfelweikr&uuml;gen (Bembeln?)? &#8222;Flick und Flock&#8220;.<br \/>\n<center><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1931_BoeffK01.jpg\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1931_BoeffK01.jpg\" alt=\"h1931_BoeffK01\" style=\"max-width:60%\"><\/a><\/center><\/p>\n<p>Einige Bilder der Festivit&auml;t finden sich <a title=\"\" href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/?page_id=768\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>Die Frauen der Vereinsmitglieder nahmen dieses Jubil&auml;um zum Anlass, der Kapelle zwei Kesselpauken zu schenken.<\/p>\n<p>F&uuml;r die eingehenden Geldspenden beschloss der Ehrenausschuss, diese anonym in eine Stiftung zu &uuml;berf&uuml;hren. Diese Stiftung sollte ausschlie&szlig;lich zur Anschaffung neuer Noten und Instrumente dienen.<\/p>\n<p>Obwohl es den Menschen zur damaligen Zeit aus uns bekannten Gr&uuml;nden nicht gut ging, hat man es doch &#8211; um es mit heutigen Worten auszudr&uuml;cken &#8211; ziemlich krachen lassen (Urkunde liegt vor).<\/p>\n<h4><strong>Musikverein &#8222;Eintracht&#8220; Enkheim<\/strong><\/h4>\n<p>Im Statutenbuch von 1928 des Musikvereins Bergen stand im Absatz 13: &#8222;Politische Sachen d&uuml;rfen im Verein nicht getrieben werden.&#8220; Leider kam es ab 1932 zwischen Mitgliedern des Vereins zu politischen Unsicherheiten und Spannungen. Das Ergebnis war die Abspaltung und Neugr&uuml;ndung der Musikvereins &#8222;Eintracht&#8220; Bergen-Enkheim. Fast ausschlie&szlig;lich SPD-Anh&auml;nger geh&ouml;rten dem Verein an.<\/p>\n<p>Geprobt wurde im Saal des Frankfurter Hofs in der Triebstra&szlig;e. &Ouml;ffentliche Auftritte fanden eher im n&auml;heren Umkreis statt, so z.B. beim Bl&uuml;tenfest in Enkheim.<\/p>\n<p>Am 27. M&auml;rz 1933 wurde f&uuml;r zwei Jahre zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Enkheim und dem Musikverein &#8222;Eintracht&#8220; Bergen-Enkheim ein Vertrag geschlossen. Beide Vereine verpflichteten &#8222;sich in gegenseitiger freundschaftlicher Weise zu unterst&uuml;tzen&#8220;. Bei Feuerwehr&uuml;bungen machte der M.V.E. unentgeltlich Musik, daf&uuml;r &#8222;versah&#8220; die Wehr das Orchester mit den &#8222;entsprechenden Feuerwehrabzeichen&#8220;.<\/p>\n<p>Ende der Sechziger Jahre zerfiel die Kapelle aus Nachwuchsmangel. Von den Musikern fand lediglich Willi Meier &#8211; der Sohn des Dirigenten Erich Meier &#8211; den Weg in den Musikverein. In dritter Generation spielt nun Willis Sohn Werner Posaune in der Stadtkapelle.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1957_MV_Eintracht_Enkheim_V.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-757\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1957_MV_Eintracht_Enkheim_V.jpg\" alt=\"Eintracht Enkheim 1957\" width=\"640\" height=\"375\"><\/a>Musikverein Eintracht Enkheim im Jahr 1957 zum 25. Jubil&auml;um<br \/>\nsitzend der 2. von rechts: der Gr&uuml;nder Hugo Urban<br \/>\nhinter der gro&szlig;en Trommel: Dirigent Erich Meier, an der Tuba Sohn Willi<\/p>\n<p>Nachfolgend aus den Jahren 1936\/37 Bilder eines Umzugs mit dem Musikverein Bergen und dem Musikverein Eintracht Enkheim.<\/p>\n<div align=\"center\">\n<table style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff; width:60%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff; width:50%\" align=\"right\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1936-37_1A.jpg\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1936-37_1A.jpg\" alt=\"h1936-37_1A\" style=\"max-width:100%;\"><\/a><\/td>\n<td style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff;\" align=\"left\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1936-37_1B.jpg\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1936-37_1B.jpg\" alt=\"h1936-37_1B\" style=\"max-width:100%;\"><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff; width:60%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff; width:40%\" align=\"right\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1936-37_2B.jpg\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1936-37_2B.jpg\" alt=\"h1936-37_2B\"><\/a><\/td>\n<td style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff;  text-align:right;\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1936-37_2A.jpg\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1936-37_2A.jpg\" alt=\"h1936-37_2A\" style=\"max-width:100%;\"><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff; width:60%\">\n<tr>\n<td style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff; width:60%\" align=\"right\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1936-37_3A.jpg\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1936-37_3A.jpg\" alt=\"h1936-37_3A\" style=\"max-width:100%;\"><\/a><\/td>\n<td style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff;\" align=\"left\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1936-37_3B.jpg\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1936-37_3B.jpg\" alt=\"h1936-37_3B\" style=\"max-width:100%;\"><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<h4><strong>2. Weltkrieg<\/strong><\/h4>\n<p>Der 2. Weltkrieg kam und nahm viele Menschen mit in den Tod. Auch der Verein blieb davon nicht verschont. Dirigent Fritz Linsel leitete bis zum Kriegsausbruch das Orchester. Was in den Kriegsjahren 1939 bis 1945 geschah, ist wie vieles andere nicht dokumentiert.<\/p>\n<p>Nach Kriegsende musste ein neuer musikalischer Leiter gefunden werden, da Herr Linsel &#8222;ausgebombt&#8220; war und in einem kleinen Taunusd&ouml;rfchen fest sa&szlig;. Gl&uuml;cklicherweise standen f&uuml;r einige Monate die Herren W. Becker jr., Otto Jysky und Horst M&uuml;ller zur Verf&uuml;gung. Leider gestattete es aber die finanzielle Lage des Vereins nicht, einen der Herren zum Dirigent zu bestellen. Ab etwa 1946 &uuml;bernahm das Mitglied Heinrich Simon den Taktstock.<\/p>\n<p>&Uuml;ber den Zeitraum 1939 bis 1950 existieren leider nur Bilddokumente, die heute weder von Aufnahmezeitpunkt und -ort noch anhand der abgebildeten Musiker zugeordnet werden k&ouml;nnen.<\/p>\n<h4><strong>75-j&auml;hriges Bestehen<\/strong><\/h4>\n<p>Aus dem Jahr 1956 fand sich ein Bild vom Festkonzert. Der Musikverein feierte unter der Schirmherrschaft des damaligen B&uuml;rgermeisters Fritz Schubert sein 75-j&auml;hriges Bestehen, verbunden mit dem Bezirksmusikfest des Volksmusikverbandes. Bei dieser Gelegenheit &uuml;berreichten Frau Spangenberg und Frau Dragesser im Namen der Musikerfrauen 25 Notenst&auml;nder und eine neue Es-Klarinette.<br \/>\n<center><\/p>\n<table style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff; width:70%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff; width:25%; align:center;\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1956_1B.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1956_1B.jpg\" alt=\"h1956_1B\"><\/a><\/td>\n<td style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff;\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1956_BoeffK09.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1956_BoeffK09.jpg\" style=\"max-width:80%\"><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><\/center><\/p>\n<h4><strong>Feiern<\/strong><\/h4>\n<p>Zum Schlachtfest am 10. Januar 1959 lud Mitglied Willi V&ouml;lp aus Gronau. Bei dieser Veranstaltung waren alle Musiker als Metzger verkleidet. Orchestermitglied Konrad B&ouml;ff hatte daf&uuml;r ein Gedicht verfasst und vorgetragen. Man beachte im unteren Bild, dass neben Blasinstrumenten auch zwei Geigen zu sehen sind. F&uuml;r die Zeit &uuml;blich produzierte die Kapelle auch Streichmusik.<br \/>\n<center><\/p>\n<table style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff; width:70%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff;\" valign=\"bottom\" align=\"left\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/schlachtf1959_1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/schlachtf1959_1.jpg\" alt=\"h1956_1B\" style=\"max-width:100%\"><\/a><\/td>\n<td style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff;\" valign=\"top\" align=\"right\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/schlachtf1959_2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/schlachtf1959_2.jpg\" alt=\"h1956_BoeffK09\" style=\"max-width:100%\"><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff; width:70%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff;\" valign=\"top\" align=\"center\"><center><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/schlachtf1959_3.jpg\"><img decoding=\"async\"  src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/schlachtf1959_3.jpg\" alt=\"schlachtf1959_3\" style=\"max-width:70%\"><\/a><\/center><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><\/center><\/p>\n<h4><strong>80-j&auml;hriges Jubil&auml;um<\/strong><\/h4>\n<p>Unter dem Motto &#8222;Musik ist h&ouml;here Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie&#8220; beging der Verein im Jahr 1961 das 80-j&auml;hriges Jubil&auml;um. Bis zu diesem Jahr fanden die Proben jeden Donnerstagabend in Bergen (Marktstra&szlig;e) bei Heinrich Deuring statt. Auch heute, &uuml;ber 125 Jahre nach Gr&uuml;ndung des Vereins trifft man sich immer noch am gleichen Wochentag. In den sechziger Jahren wurde die Gastst&auml;tte &#8222;Zum gr&uuml;nen Wald&#8220; aus Altersgr&uuml;nden des Wirts aufgegeben und die Kapelle zog ins damals neu gebaute B&uuml;rgerhaus neben der Schelmenburg. Noten und Instrumente lagerten in einem reichlich feuchten Archivraum im Keller der Schelmenburg. Erst 1977 wurden im Rahmen der Eingemeindung Bergen-Enkheims nach Frankfurt dem Verein R&auml;umlichkeiten im Enkheimer Volkshaus &uuml;berlassen, das bis heute Probenort und Vereinsheim ist.<\/p>\n<div align=\"center\">\n<table style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff; width:70%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff; width:70%\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1961_1A.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1961_1A.jpg\" alt=\"h1900-1A\" style=\"max-width:100%\"><\/a><\/td>\n<td style=\"border-width:0px; border:none; border-color:#ffffff;\"><a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1961_1B.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/h1961_1B.jpg\" alt=\"h1900-1B\" style=\"max-width:100%\"><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<h4><strong>Verein &auml;ndert den Namen<\/strong><\/h4>\n<p>Stadtrechte: 1968 wurde der Gemeinde Bergen-Enkheim das Stadtrecht verliehen, was den Vorstand auf Betreiben des damaligen B&uuml;rgermeisters Rudolf Fey veranlasste, in einer Mitgliederversammlung den Vereinsnamen in<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>&#8222;Stadtkapelle Bergen-Enkheim (Musikverein Bergen 1881) e.V.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>zu &auml;ndern. Dirigent Heinrich Simon durfte sich ab sofort &#8222;Stadtkapellmeister&#8220; nennen.<\/p>\n<p>Jugendorchester: Im gleichen Jahr wurde das Jugendorchester gegr&uuml;ndet, was bei den jungen Bergen-Enkheimern gro&szlig;es Interesse weckte. Federf&uuml;hrend waren dabei Heinrich V&ouml;lp und Ernst Dragesser, die alle privaten Kontakte nutzen, um jugendliche Mitglieder zu werben.<\/p>\n<p>Die Stadtkapelle geriet jedoch zunehmend in den Schatten der &#8222;Junioren&#8220; und war bald ohne die Hilfe des Jugendorchesters nicht mehr spielf&auml;hig. Zuletzt waren in einer Probe neben den Mitgliedern des Jugendorchesters oft nur noch 5 Mitglieder der Stadtkapelle anwesend.<\/p>\n<p>Hierzu liegt ein bezeichnendes Bild aus etwa dem Jahr 1972 vor, das die St&auml;rke des Jugendorchesters unter ihrem damaligen Dirigenten Ernst Dragesser zeigt. Ernst Dragesser war zusammen mit Heinrich V&ouml;lp nicht nur die treibende Kraft hinter der Gr&uuml;ndung des Jugendorchesters. Vielmehr gingen durch sein wie auch Heinrich V&ouml;lps Wohnzimmer viele heute noch aktive Musiker und erhielten ihre Grundausbildung in Blech- wie Holzblasinstrumenten.<\/p>\n<p>Man entschied im Jahr 1975, als alle Musiker des Jugendorchesters auch im &#8222;gro&szlig;en Orchester&#8220; mitspielten, beide Orchester zusammenzuf&uuml;hren. Da bei der Namensfindung beide Seiten (das Jugendorchester hatte einen eigenen Vorstand und auch eine eigene Kasse!) sehr uneinsichtig waren, entstand das monstr&ouml;se Namenskonstrukt<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>&#8222;Stadtkapelle-Jugendorchester Bergen-Enkheim (Musikverein Bergen 1881) e.V.&#8220;.<\/strong><\/p>\n<p>Am 26. September 1985 beschloss die Mitgliederversammlung endlich den vorigen Namen wieder anzunehmen.<br \/>\n<!--\n\n\n<h4><strong>Der Chef <\/strong><\/h4>\n\n\n<a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Ernst-Dragesser-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-673 alignleft\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Ernst-Dragesser-3.jpg\" alt=\"Ernst-Dragesser-2\" width=\"142\" height=\"162\"><\/a>Mit heute noch zitierten Ausrufen wie \"Herrgott noch enei\" und \"Wenn jeder aaner e bissi uffpasst...\" &uuml;bernahm Ernst Dragesser 1975 die Leitung des Orchesters. Er formte nicht nur den Klangk&ouml;rper zu hoher Perfektion sondern bildete auch viele Musiker an unterschiedlichsten Instrumenten aus. Vorwiegend waren das Blechblasinstrumente wie Trompete, Tenorhorn, Posaune. Aber auch Saxophon und sogar Klarinette waren ihm nicht ganz fremd. Noch heute sprechen seine ehemaligen Sch&uuml;ler vom \"Chef\", einem Ehrentitel, den er sich durch seinen unerm&uuml;dlichen Einsatz insbesondere bei der Ausbildung von Anf&auml;ngern am \"Blech\" mehr als verdient hatte.\n\nUnerm&uuml;dlich wie Ernst Dragesser war auch seine Frau Elisabeth, kurz \"Lisbeth\", die stoisch und mit viel Humor von Montag bis Freitag die schiefen T&ouml;ne der vielen Sch&uuml;ler ertrug, die in ihrem Haus aus und ein gingen und im Wohnzimmer, in der K&uuml;che oder im Keller die Nerven der Zuh&ouml;rer strapazierten.\n--><\/p>\n<h4><strong>100 Jahre Stadtkapelle<\/strong><\/h4>\n<p>100 Jahre Stadtkapelle: Auch in diesem Jubil&auml;umsjahr gab es wieder besondere Veranstaltungen: die akademische Feier fand am 21. M&auml;rz mit freundlicher Unterst&uuml;tzung des Nachbarvereins Musik-Corps Bischofsheim und der Chorgemeinschaft Bergen statt. Stadtkapellmeister Ernst Dragesser erhielt an diesem Tag von Oberb&uuml;rgermeister Dr. Walter Wallmann den Ehrenbrief des Landes Hessen. Auch Laudator Alfred Schubert hatte f&uuml;r den &#8222;Chef&#8220; eine Auszeichnung mitgebracht. Er &uuml;berreichte ihm den Ehrenbrief der Heimatstiftung Bergen-Enkheim.<\/p>\n<p>Am darauffolgenden Wochenende gab es ein gro&szlig;es Festkonzert in der Stadthalle Bergen. Die Stadtkapelle, der Musikverein &#8222;Viktoria Altenmittlau&#8220; 1897 und die Musikkapelle Schmirn aus Tirol gestalteten den Abend gemeinsam und stellten sich mit mehreren Musikst&uuml;cken vor. Zum Ausklang des Konzertes spielten die drei Kapellen zwei Lieder zusammen.<\/p>\n<p>Kr&ouml;nung der Feierlichkeiten war der gro&szlig;e Festball am 13. Juni in der Stadthalle Bergen mit der Bigband von Heinz Sch&ouml;nberger, seinerzeit Leiter der HR-Bigband. Die Musiker seiner Bigband waren rein zuf&auml;llig identisch mit denen der HR-Bigband.<\/p>\n<p>Schallplattenaufnahmen: Anl&auml;sslich des Jubil&auml;ums wurde von der Stadtkapelle auch eine Schallplatte produziert. Hierbei sa&szlig; die Kapelle w&auml;hrend eines gesamten Wochenendes auf der B&uuml;hne des Volkshauses und spielte immer wieder dieselben St&uuml;cke ein. Wenn ein St&uuml;ck dann endlich mal fehlerfrei gespielt war, dann war auf der Aufnahme garantiert ein Krankenwagen oder ein Flugzeug zu h&ouml;ren. Insgesamt war das eine recht langwierige Aktion, bei der sich die Rohaufnahmen recht brauchbar anh&ouml;rten. Der &#8222;Final Mix&#8220; und damit das Ergebnis auf den 500 produzierten fertigen Platten war hingegen recht gruselig. Seit dem hat die Stadtkapelle von weiteren Versuchen abgesehen, ihre Musik professionell zu konservieren.<br \/>\n<!--\n\n\n<h4><strong>Ehrenstadtkapellmeister Hans Vogel<\/strong><\/h4>\n\n\n<a href=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Hans-Vogel-1.jpg\">\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-673 alignleft\" src=\"https:\/\/sk1881.uber.space\/Home2023\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Hans-Vogel-2.jpg\" alt=\"Hans-Vogel-2\" width=\"117\" hspace=\"20\" height=\"180\"><\/a> Hans Vogel: Was w&auml;re die Stadtkapelle ohne Hans Vogel? Nicht nur um viele Witze &auml;rmer.\nIn diesem Jahr (2005) ist er 50 Jahre aktives Mitglied des Vereins und mit fundierter Ausbildung an Klarinette und Akkordeon war er u.a. Leiter der TMB-Combo, der vereinseigenen Tanzkapelle, die Anfang der 80er Jahre aufgel&ouml;st wurde. Nach Hans Vogels Angaben war das \"TMB\" nicht als \"Tanzkapelle Musikverein Bergen\" sondern eher als \"Trinkt Milch Br&uuml;der\" zu verstehen. Andere fassten die Abk&uuml;rzung als Aufforderung auf: \"Trinkt mehr Bier\".\n\nIn den 70er Jahren war er Vizedirigent des gro&szlig;en Orchesters und von 1982 bis 1995 musikalischer Leiter des Jugendorchesters bzw. der Stadtkapelle. 1995 war es wohl auch, dass ihm der Titel \"Ehrenstadtkapellmeister\" verliehen wurde, als er aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden f&uuml;r eine Weile zur&uuml;cktrat. F&uuml;r drei Jahre &uuml;bernahm Uwe Stephan die musikalische Leitung und gab sie 1998 an Dr. Heribert Kling ab.\nDieser konnte zusammen mit dem Vorstand Hans Vogel davon &uuml;berzeugen, sein K&ouml;nnen und Wissen wieder der musikalischen Leitung zur Verf&uuml;gung zu stellen.\nDarauf bestand eine innige Zusammenarbeit zwischen Ehrenstadtkapellmeister Hans Vogel und Stadtkapellmeister Dr. Heribert Kling, die sich die Direktion je nach Notwendigkeit teilten.\n\nIm Jahre 2012 beschloss Hans Vogel, sich nur noch dem Klarinettenspiel zu widmen. Er steht aber noch immer mit guten Ratschl&auml;gen zur Verf&uuml;gung.\n\n\n<h4><strong>Ehrung des Landes Hessen<\/strong><\/h4>\n\n\nEhrenbrief des Landes Hessen: In jedem Verein gibt es Mitglieder, die sich mehr als andere f&uuml;r die gemeinsamen Belange einsetzen. Dieses ausgew&ouml;hliche Engagement wird vom Land Hessen mit dem Ehrenbrief gew&uuml;rdigt.\nAls Preistr&auml;ger wurden bisher ausgezeichnet:\n\n<b><i>Ernst Dragesser, Hans Vogel, Dieter Meier, Georg Prasser, Dr. Heribert Kling, Oliver Eibl, Wilfried Bender<\/i><\/b>\n\n\n<h4>Ehrungen der Stadt Frankfurt am Main<\/h4>\n\n\nAm 15.12.2014 wurde <b><i>Wilfried Bender<\/i><\/b> mit der B&uuml;rgermedaille der Stadt Frankfurt ausgezeichnet.\n\n\n<h4>Ehrung der Stadtkapelle Bergen-Enkheim<\/h4>\n\n\nMit dem Ehrenpreis der Stadtkapelle verfolgt der Verein das gleiche Ziel, verdienstvolle Vereinsmitglieder auszuzeichnen. 1987 wurde daher der vereinsintern verliehene Ehrenpreis der Stadtkapelle geschaffen. Der Preis selbst besteht traditionell aus einer Armbanduhr, die auf der R&uuml;ckseite eine Gravur mit dem Text des Ehrenpreises tr&auml;gt. Er wird auf Vorschlag vom Vorstand verliehen. Die Entscheidungen zur Verleihung erfolgten bisher grunds&auml;tzlich einstimmig.\n\nAls Preistr&auml;ger wurden bisher ausgezeichnet:\n\n<b><i>Uwe Stephan, Dr. Heribert Kling, Dieter Meier, Peter K. D&ouml;rr, Georg Prasser, Helga Groth,\nSilke Kester, Hans Vogel, Gabriele Gn&uuml;chwitz, Manfred Dragesser\nMichael Vinson, Marion Kling, Oliver Eibl, Wilfried Bender<\/i><\/b>\n\n&nbsp;\n\n\n<h4>Offene Punkte f&uuml;r diesen Artikel<\/h4>\n\n\nOriginal Einladung zum Weihnachtskonzert 1895\n&Uuml;bersetzung der Einladung\n\n&Uuml;bersetzung\nEinnahmen 1896\nEhrenurkunde zum 70-j&auml;hrigen Bestehen des Musikvereins\n--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Historisches Aus den ersten Jahren sind die vorhandenen Unterlagen alles andere als vollst&auml;ndig. Daher bleibt die Erstellung einer Chronologie ein Versuch, das wenige Vorhandene aneinander zu f&uuml;gen und Namen und Ereignisse in eine sinnvolle Folge zu bringen. 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